Aloe Vera umtopfen – Schritt-für-Schritt-Anleitung
Das Umtopfen deiner Aloe Vera ist ein entscheidender Schritt, um die Pflanze gesund und kräftig zu halten. Hier erfährst du, wie du sie optimal auf den neuen Topf vorbereitest, welche Erde am besten geeignet ist und wie du Ableger richtig trennst und einpflanzt. Mit diesen Tipps sorgst du dafür, dass deine Aloe Vera prächtig gedeiht und dir lange Freude bereitet.

Vor dem umtopfen
Die Aloe Vera braucht alle 2-3 Jahre frische Erde oder einen größeren Topf, damit die Wurzeln mehr Platz haben. So werden der Pflanze auch neue Nährstoffe zugefügt, welche einen kleinen Wachstumsschub auslösen können. Ist die Aloe Vera bereits prächtig gewachsen können sich im Laufe der Zeit kleine Ableger bilden, die du abtrennen und separat kultivieren solltest. Der beste Zeitraum für das Umtopfen ist von April bis Mai, wenn die Pflanze aus der Winterruhe erwacht. Alternativ kann sie auch im Sommer umgetopft werden jedoch auf keinen Fall im Winter, während ihrer Ruhephase. Hängen die Blätter der Aloe Vera solltest du auch erst einmal davon absehen die Pflanze umzutopfen.
Aloe Vera freilegen
Binde die Blätter der Aloe Vera locker zusammen, um zu verhindern, dass sie während des Umtopfens abknicken. Zusätzlich solltest du die Pflanze eine Woche vor dem geplanten Umtopfen nicht gießen. Dies macht die Erde trockener und erleichtert das Entfernen der Pflanze aus dem Topf.
Um die Aloe Vera aus dem Topf zu befreien, geh vorsichtig vor, um das empfindliche Wurzelsystem nicht zu beschädigen. Sollte die Pflanze fest im Topf sitzen, lege den Topf auf die Seite und trage die Erde schichtweise ab. Alternativ kannst du den Topf leicht drücken und drehen, um die Erde zu lockern und die Pflanze leichter herauszuziehen. Nachdem die Pflanze aus dem Topf entfernt wurde, befreie die Wurzeln sorgfältig von der alten Erde. Dabei kann es hilfreich sein, den Wurzelballen in ein Wasserbad zu legen, um die Erde leichter zu lösen.
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Ableger trennen (optional)
Nutze ein scharfes, sauberes Messer, um Ableger von der Mutterpflanze zu trennen. Diese Ableger kannst du dann separat einpflanzen, um neue Aloe Vera Pflanzen zu züchten. Stelle sicher, dass die Mutterpflanze und die Ableger in gut durchlässige Kakteenerde gepflanzt werden, die du gegebenenfalls mit Sand oder Perlite vermischen kannst. Platziere den Ableger in passende Töpfe mit ausreichenden Drainagelöchern. Wenn deine Aloe zu groß geworden ist, kannst du sie sogar noch einkürzen und tiefer setzen. Alle Informationen findest du im verlinkten Beitrag.

Die beste Erde für Aloe Vera
Für das optimale Wachstum deiner Aloe Vera ist die Wahl der richtigen Erde entscheidend. Eine Mischung aus 50% torffreier Blumenerde und 50% Sand oder Perlite ist ideal. Diese Kombination sorgt für eine gute Drainage und verhindert Staunässe, die zu Wurzelfäule führen kann.
Wenn du eine einfachere und schnellere Lösung bevorzugst, kannst du auch 100 % Kakteenerde verwenden. Diese Erde ist speziell auf die Bedürfnisse von Sukkulenten abgestimmt und bietet eine hervorragende Drainage. Zudem ist sie Nährstoffarm, was der natürlichen Umgebung einer Aloe Vera nahe kommt.
Beim Einpflanzen deiner Aloe Vera wähle einen Topf, der etwa doppelt so breit wie der Wurzelballen ist und über ausreichend Drainagelöcher verfügt. Setze die Pflanze etwas tiefer ein, um ihr mehr Stabilität zu geben. Fülle die Zwischenräume um die Wurzeln mit der vorbereiteten Erde auf und drücke sie leicht an, ohne sie zu stark zu verdichten, um die Durchlässigkeit zu gewährleisten.
Pflege nach dem umtopfen
Nach dem Umtopfen deiner Aloe Vera ist die richtige Nachsorge entscheidend, um der Pflanze einen guten Start zu ermöglichen. Stelle die Aloe Vera in der ersten Woche an einen hellen, aber nicht vollsonnigen Standort. In der erste Wochen nach dem Umtopfen solltest du die Pflanze nicht gießen, sodass die Aloe nicht weiter gestresst wird. Auch mit der ersten Düngung kannst du ca. 3 Monate warten.
