Alocasia (Elefantenohr) Blüte – Abschneiden
Die Blüte der Alocasia ist ein faszinierendes und zugleich geheimnisvolles Schauspiel, das sowohl durch seine beeindruckende Optik als auch durch seine besonderen Pflegeanforderungen besticht. Sie entfaltet ihre Pracht unter bestimmten Bedingungen und birgt einige Überraschungen, die man als Pflanzenliebhaber kennen sollte.

Alocasia Blüte
Die Blüte der Alocasia zeichnet sich durch eine einzigartige Struktur aus. Sie besteht aus mehreren wesentlichen Bestandteilen: dem Kolben (Spadix) und dem Kelchblatt (Spatha). Der Kolben ist ein dichter Blütenstand, an dem zahlreiche kleine Blüten dicht gedrängt sitzen. Er ist häufig in leuchtenden Farben wie Gelb, Weiß oder Violett gefärbt und dient dazu, Bestäuber anzulocken.
Das Kelchblatt, auch Spatha genannt, ist ein großes, oft auffällig gefärbtes Hochblatt, das den Kolben teilweise oder vollständig umhüllt. Es kann in verschiedenen Farben wie Grün, Weiß oder Rot auftreten und spielt eine wichtige Rolle beim Schutz der Blüten und der Anlockung von Bestäubern.
So blüht deine Alocasia
Für das erfolgreiche Blühen von Aronstabgewächsen, insbesondere der Alocasia zebrina, sind spezifische Bedingungen erforderlich. Diese Pflanzen bevorzugen tropisch-warme Temperaturen, die idealerweise konstant über 20 Grad Celsius liegen. Die Pflegebedingungen für die Alocasia müssen optimal sein, um eine Blüte zu fördern. Dies beinhaltet regelmäßiges Gießen, ohne dass die Wurzeln im Wasser stehen, sowie das Bereitstellen von nährstoffreicher Erde. Zudem sollten die Pflanzen an einem Standort mit hellem, indirektem Licht platziert werden, da direkte Sonneneinstrahlung die Blätter schädigen kann.
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Ist die Blüte giftig?
Ja, die Blüte der Aronstabgewächse ist giftig, insbesondere die Beeren, die nach der Befruchtung entstehen. Diese Beeren enthalten hochgiftige Substanzen, die bei Verzehr schwere Vergiftungserscheinungen hervorrufen können. Beim Schneiden der Blüten oder anderen Pflegemaßnahmen solltest du stets Handschuhe tragen, um direkten Kontakt mit dem Pflanzensaft zu vermeiden. Auch der Saft der Aronstabgewächse kann Hautreizungen verursachen und ist daher nicht ungefährlich. Sollte dennoch Hautkontakt auftreten, wasche die betroffene Stelle sofort gründlich mit Wasser und Seife.
Die Blüte stinkt, abschneiden?
Die Blüte der Aronstabgewächse verströmt einen unangenehmen, fauligen Geruch. Dieser Geruch hat eine spezielle Funktion: Er dient dazu, Bestäuber wie Aasfliegen anzulocken. Diese Insekten werden von dem intensiven, fauligen Duft angezogen, da er den Geruch von verrottendem Material imitiert, wo sie normalerweise ihre Eier ablegen.
In Wohnbereichen kann dieser starke Duft jedoch sehr störend sein. Besonders in Innenräumen verbreitet sich der Geruch schnell und kann für die Bewohner unangenehm sein. Um die Geruchsbelästigung zu vermeiden, empfiehlt es sich, die Blüten frühzeitig zu entfernen, sobald sie sich zu öffnen beginnen und der Geruch intensiver wird. Um die Blüte zu entfernen, schneide sie so nah wir möglich am Boden ab.
