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  • Kai 

Alpenveilchen – Wann ist Blütezeit & Pflege nach der Blüte

Das Alpenveilchen, bekannt für seine lebhaften Blüten und dekorativen Blätter, ist eine Pflanze, die besondere Pflege benötigt, besonders nach ihrer Blütezeit. Diese Phase ist entscheidend für die zukünftige Gesundheit und Blütenpracht der Pflanze. In diesem Beitrag werden die wichtigsten Aspekte der Pflege des Alpenveilchens nach der Blüte beleuchtet, von der Anpassung der Bewässerung und Düngung bis hin zum Umgang mit der Ruhephase und dem richtigen Zeitpunkt für das Umtopfen.

Alpenveilchen - Blütezeit & Pflege nach der Blüte

Die Blütezeit des Alpenveilchens: Wann beginnt sie?

Die Blütezeit der meisten Alpenveilchenarten beginnt im Spätherbst und erstreckt sich bis in den Frühling. Diese zeitliche Spanne ist ideal, um während der kälteren Monate Farbe und Leben in die Innenräume zu bringen. Einige Sorten, wie das häufig kultivierte ‚Cyclamen persicum‘, beginnen oft schon im frühen Herbst mit der Blütenbildung und können bis in den späten Winter hinein blühen. Andere Arten könnten eine etwas spätere Blütezeit aufweisen.

Pflege während der Blüte

Für die optimale Förderung der Blüte solltest du dein Alpenveilchen an einem kühlen, hellen Standort ohne direkte Sonneneinstrahlung platzieren. Zudem ist eine gleichmäßige, aber mäßige Wasserversorgung entscheidend. Überwässerung und Staunässe sind zu vermeiden, da sie zu Wurzelfäule führen können, was wiederum die Blüte negativ beeinflusst. Eine gute Faustregel ist, das Gießen erst dann zu beginnen, wenn die oberste Erdschicht leicht angetrocknet ist. Achte darauf, das Wasser direkt in die Erde und nicht über die Pflanze zu gießen, um die Entwicklung von Pilzkrankheiten zu vermeiden.

Regelmäßiges Düngen ist ebenfalls wichtig. Verwende einen ausgewogenen Blühpflanzendünger alle zwei bis vier Wochen. Überdüngung kann jedoch schädlich sein, also halte dich an die empfohlene Dosierung. Während der Blütezeit können auch Probleme wie Blattfäule oder Schädlingsbefall auftreten. Ein häufiger Schädling bei Alpenveilchen ist die Blattlaus, die die jungen Triebe und Blüten angreift. Eine regelmäßige Kontrolle auf Schädlingsbefall und schnelles Handeln bei ersten Anzeichen ist daher wichtig.

Empfehlung: Deine Pflanze blüht nicht mehr? Mit einem Phosphor betonten Dünger wird die Blühphase deiner Pflanze neu eingeleitet und unterstützt. Den besten Blühpflanzendünger haben wir dir hier verlinkt. 

Das Ende der Blütezeit und die Pflege danach

Typischerweise signalisieren gelb werdende Blätter und das Welken sowie Abfallen der Blüten, dass die Blütezeit sich dem Ende neigt. Dies ist ein natürlicher Prozess, der zeigt, dass die Pflanze in eine Ruhephase übergeht. Sobald du diese Anzeichen bemerkst, ist es wichtig, die Pflege deines Alpenveilchens anzupassen.

Sobald du bemerkst, dass die Blüten welken und ihre lebendige Farbe verlieren, ist es Zeit zu handeln. Es ist empfehlenswert, diese nicht abzuschneiden, sondern sie mit einer leichten Drehbewegung vorsichtig aus dem Boden zu ziehen. Trage dabei Handschuhe und entferne auch gelbe Blätter. Diese Methode hilft, die Pflanze zu schonen und bereitet sie auf eine erfolgreiche nächste Wachstums- und Blütephase vor.

Reduziere die Wassergabe, da die Pflanze in der Ruhephase weniger Feuchtigkeit benötigt. Zu viel Wasser kann in dieser Phase zu Wurzelfäule führen, da die Pflanze nicht aktiv genug ist, um das Wasser aufzunehmen. Warte also, bis die Erde angetrocknet ist, bevor du erneut gießt. Nach der Blüte muss auch das Düngen reduziert werden, denn in der Ruhephase kann eine Überdüngung mehr schaden als nützen.

Obwohl das Alpenveilchen eine Ruhepause einlegt, benötigt es weiterhin ausreichend Licht. Idealerweise stellst du es an einen Ort mit heller, indirekter Beleuchtung. Direkte Sonneneinstrahlung solltest du vermeiden, da sie die Blätter verbrennen kann. Ein Standort mit diffusem Licht, wie beispielsweise ein Nordfenster, ist optimal.

Empfehlung: Gibst du deinen Pflanzen mal wieder zu viel Wasser? Mit einem Bodenfeuchtigkeitsmessgerät ist es kinderleicht, deine Pflanze zum richtigen Zeitpunkt zu gießen. Den genausten Feuchtigkeitsmesser findest du hier.

Alpenveilchen - Blütezeit & Pflege nach der Blüte

Vorbereitung auf die nächste Blütezeit

Die Vorbereitung deines Alpenveilchens auf die nächste Blüte ist ein entscheidender Schritt, um eine üppige und gesunde Blütenpracht zu gewährleisten. Durch die Berücksichtigung einiger Schlüsselfaktoren wie Düngung, Standortwahl und gegebenenfalls Umtopfen, kannst du optimale Bedingungen für das nächste Blühen schaffen.

Etwa 6-8 Wochen bevor die nächste Blütezeit erwartet wird, solltest du mit der spezifischen Vorbereitung beginnen. Dies gibt dem Alpenveilchen genügend Zeit, sich anzupassen und für das neue Blühen zu stärken. In der Vorbereitungsphase ist die Wahl des richtigen Düngers entscheidend. Verwende einen speziellen Blühpflanzendünger, der reich an Phosphor und Kalium ist. Diese Nährstoffe sind wichtig für die Blütenbildung und unterstützen das gesunde Wachstum der Pflanze.

Ein Umtopfen ist nur notwendig, wenn die Pflanze deutlich gewachsen ist oder der Topf zu klein geworden ist. Ein zu enger Topf kann das Wurzelwachstum einschränken und somit die Gesundheit und Blühfähigkeit der Pflanze beeinträchtigen. Wenn du umtopfst, wähle einen Topf, der nur geringfügig größer ist als der vorherige, und verwende frische, gut durchlässige Blumenerde, um optimale Wachstumsbedingungen zu schaffen.

Empfehlung: Deine Pflanze blüht nicht mehr? Mit einem Phosphor betonten Dünger wird die Blühphase deiner Pflanze neu eingeleitet und unterstützt. Den besten Blühpflanzendünger haben wir dir hier verlinkt.