Alpenveilchen Gelbe Blätter – So rettest du die Pflanze
Das Alpenveilchen, bekannt für seine bezaubernden Blüten und dekorativen Blätter, ist eine beliebte Zimmer- und Gartenpflanze. In unserem Beitrag erklären wir, warum gelbe Blätter oft harmlos sind und welche Maßnahmen du ergreifen kannst, um dein Alpenveilchen zu retten.

Kurzantwort: Das Alpenveilchen retten
In den meisten Fällen muss das Alpenveilchen nicht gerettet werden, da es in ihrem natürlichen Lebenszyklus ihre Blätter, sowie die Blüten abwirft, was oft als das Ableben der Pflanze interpretiert wird. Das Alpenveilchen ist keine immer grüne Pflanze und besitzt Speicherwurzeln, um in der kommenden Blütephase wieder auszutreiben. Handelt es sich jedoch um ein ernsthaftes Problem, musst du zuerst die Bodenfeuchte und die Wurzeln überprüfen. Nasse Erde uns matschige Wurzeln sind ein Zeichen für Wurzelfäule, woraufhin das Alpenveilchen umgepflanzt werden muss. Ein weiteres häufiges Problem bei Zimmerpflanzen Alpenveilchen ist ein Standort, welcher die Pflanze mit zu wenig Licht versorgt.
Muss mein Alpenveilchen überhaupt gerettet werden?
Zunächst ist es wichtig zu verstehen, dass die meisten Alpenveilchen nach ihrer Blütezeit eine Ruhephase benötigen. Während dieser Zeit sammelt die Pflanze Energie für die nächste Blütezeit. Es ist ein natürlicher und notwendiger Prozess, der für die Gesundheit und Langlebigkeit der Pflanze entscheidend ist. Die häufigste Fehlannahme ist, dass das Alpenveilchen bei ersten Anzeichen welkender Blüten oder Blätter stirbt. Es kommt auch auf die Sorte an, denn Alpenveilchen können im Winter blühen, wohingegen andere im Frühsommer blühen.
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Alpenveilchen hat Gelbe Blätter
Fast alle Alpenveilchen bekommen irgendwann gelbe Blätter. Wenn Ihre Pflanze jedoch während der Blütezeit gelbe Blätter bekommt, liegt wahrscheinlich ein Problem vor. Überwässerung ist eine Hauptursache für gelbe Blätter bei Alpenveilchen. Dabei steht die Pflanze in einem konstant nassen Boden (Staunässe) wodurch sich Pilze schnell ausbreiten. Die Folge ist, dass der Wurzelballen verfault und dein Alpenveilchen kein Wasser mehr aufnehmen kann. Neben Überwässerung können Lichtmangel und Nährstoffmangel zu einer Gelbfärbung führen. Dies tritt häufig bei Zimmeralpenveilchen auf, welche einen ungeeigneten Standort haben.

Das Alpenveilchen retten
Um das Alpenveilchen zu retten, ist es notwendig, die Pflanze umzupflanzen. Graben Sie die Wurzelknolle vorsichtig aus und überprüfen Sie das Wurzelsystem. Braune Wurzeln deuten auf Wurzelfäule hin und müssen entfernt werden. Wählen Sie einen neuen Topf mit guter Drainage und füllen Sie ihn mit lockerer, gut durchlässiger Erde. Eine Mischung aus Blumenerde und Sand ist ideal, damit das Wasser künftig besser ablaufen kann. Setzen Sie die Pflanze vorsichtig in die neue Erde und stellen Sie das Gießen in den ersten beiden Wochen ein. Frischen Sie Ihr Wissen mit unserem Pflegebeitrag auf, um künftige Probleme zu vermeiden.
