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  • Kai 

Bogenhanf (Sansevieria) – Düngetipps für gesundes Wachstum

Bogenhanf, auch bekannt als Sansevieria, ist eine robuste und pflegeleichte Zimmerpflanze, die sich großer Beliebtheit erfreut. Um jedoch das volle Potenzial dieser Pflanze auszuschöpfen und ihre Vitalität zu fördern, ist eine angemessene Düngung essenziell. Aber nicht jeder Dünger ist geeignet, damit der Bogenhanf sein volle Potenzial ausschöpfen kann.

Bogenhanf (Sansevieria) - Düngetipps für gesundes Wachstum

Kurzantwort: So wird der Bogenhanf gedüngt

Bei der Auswahl des Düngers ist ein flüssiger Kakteendünger die beste Wahl, um die spezifischen Bedürfnisse Des Bogenhanf (Sansevieria) zu erfüllen. Während der Wachstumsphase im Frühjahr und Sommer sollte der Bogenhanf alle vier bis sechs Wochen gedüngt werden. Im Winter kann die Düngung reduziert oder eingestellt werden. Organische Dünger oder Langzeitdünger eignen sich weniger für den Bogenhanf, da diese in trockenen Umgebungen nicht sehr Wirksam sind.

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Nährstoffbedarf und Bodenqualität

Beim Düngen von Bogenhanf, oder Sansevieria, ist es entscheidend, seinen Nährstoffbedarf und die Bodenqualität zu verstehen. Die drei Hauptnährstoffe, die der Bogenhanf benötigt, sind Stickstoff (N), Phosphor (P) und Kalium (K). Stickstoff ist essentiell für das Blattwachstum und die Entwicklung der grünen Farbe, Phosphor unterstützt die Energieübertragungsprozesse und die Wurzelentwicklung, und Kalium spielt eine zentrale Rolle bei der Regulierung der Wasserhaushalt und Resistenz.

Neben der richtigen Nährstoffzufuhr ist auch die Bodenqualität von Bedeutung. Der ideale Boden für Bogenhanf sollte gut durchlässig sein, um Staunässe und damit verbundene Wurzelfäule zu vermeiden. Ein lockerer, gut drainierender Boden ermöglicht es der Pflanze, die Nährstoffe effektiv aufzunehmen. Was den pH-Wert angeht, so gedeiht Bogenhanf am besten in einem leicht sauren bis neutralen Bereich, zwischen 6,5 und 7. Ein pH-Wert in diesem Bereich gewährleistet, dass die Nährstoffe im Boden für die Pflanze verfügbar sind und effizient aufgenommen werden können.

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Auswahl des richtigen Düngers für Bogenhanf

Flüssigdünger ist für den Bogenhanf die beste Wahl. Langzeitdünger und organischer Dünger sind weniger geeignet, da Bogenhanf oft in Verhältnissen gehalten wird, die das Freisetzen der Nährstoffe aus diesen Düngern erschweren. Besonders in trockenen Bedingungen, wie sie für Bogenhanf typisch sind, können Langzeitdünger und organische Dünger ihre Nährstoffe nicht effektiv abgeben.

Kakteendünger erweist sich als besonders geeignet, da er auf die Bedürfnisse des Bogenhanfs abgestimmt ist, die unter ähnlichen Bedingungen wie der Bogenhanf wachsen. Diese Dünger haben eine ausgewogene Nährstoffzusammensetzung und sind auf die speziellen Anforderungen von Sukkulenten und Kakteen ausgerichtet. Wenn du dich für einen allgemeinen Grünpflanzendünger entscheidest, ist es wichtig, nur ein Viertel der empfohlenen Dosierung zu verwenden.

Bogenhanf (Sansevieria) - Düngetipps für gesundes Wachstum

Tipps zur Düngeranwendung

Der ideale Zeitpunkt für die Düngung ist während der aktiven Wachstumsphase des Bogenhanfs, also im Frühjahr und Sommer. In dieser Zeit solltest du deine Pflanze etwa alle vier bis sechs Wochen düngen, um ihr die benötigten Nährstoffe für das Wachstum zu liefern. Im Winter, wenn das Wachstum der Pflanze verlangsamt ist oder sie in eine Ruhephase eintritt, solltest du die Düngung reduzieren oder sogar ganz einstellen. Eine Überdüngung in dieser Phase kann der Pflanze schaden, da sie nicht in der Lage ist, die zusätzlichen Nährstoffe zu verarbeiten.

Der Flüssigdünger wird mit in das Gießwasser gemischt, diese Methode sorgt für eine gleichmäßige Verteilung des Düngers im Wurzelbereich. Ein kleiner Tipp: Wenn die Erde vorher leicht angefeuchtet wird, verteilt sich der Dünger besser im Boden. Die Dosierung des Düngers hängt von den Lichtbedingungen ab, unter denen der Bogenhanf steht. Wenn die Pflanze in direktem Sonnenlicht steht und aktiv wächst, solltest du die volle Dosierung des Kakteendüngers verwenden. Steht der Bogenhanf jedoch schattiger, beispielsweise mehr als zwei Meter von einem Fenster entfernt, ist eine halbe Dosierung angemessen.

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Häufige Fehler beim Düngen

Überdüngung ist ein häufiges Problem, das sich durch bestimmte Symptome bemerkbar macht. Zu den Anzeichen gehören Salzablagerungen auf der Erdoberfläche und das Gelbwerden der Blätter. Diese Symptome deuten darauf hin, dass die Pflanze mehr Nährstoffe erhalten hat, als sie verarbeiten kann. Überdüngung kann zu Wurzelschäden führen und die Fähigkeit der Pflanze, Wasser und Nährstoffe aufzunehmen, beeinträchtigen.

Unterdüngung zeigt sich durch langsames Wachstum und blasse Blätter. Diese Symptome können darauf hindeuten, dass deine Pflanze nicht genügend Nährstoffe erhält, um ihre normalen Wachstumsprozesse aufrechtzuerhalten. Solch ein Phänomen ist eher selten und kommt in der Regel nur vor, wenn der Bogenhanf einen sehr guten und sonnigen Standort hat, an welchem er ausgiebig wächst.

Kaffeesatz als Dünger für Bogenhanf?

Die Verwendung von Kaffeesatz als Dünger ist eine gängige Praxis für viele Pflanzen, aber für Bogenhanf ist dies nicht empfehlenswert. Der Hauptgrund liegt in der Beschaffenheit der Erde und den spezifischen Bedingungen, unter denen Bogenhanf gedeiht.

Bogenhanf wird üblicherweise in eher trockenen Bedingungen gehalten, was bedeutet, dass der Boden nicht häufig bewässert wird. Dies hat zur Folge, dass Kaffeesatz in der Erde nur gering zersetzt wird. Die unzureichende Zersetzung des Kaffeesatzes kann zu einer Ansammlung von organischen Materialien im Boden führen, die nicht effektiv abgebaut werden.

Ein weiteres Problem ist der pH-Wert. Kaffeesatz neigt dazu, den pH-Wert des Bodens leicht zu senken, was zu einer saureren Umgebung führt. Bogenhanf bevorzugt jedoch einen leicht sauren bis neutralen Boden mit einem pH-Wert zwischen 6,5 und 7. Eine Veränderung des pH-Wertes durch Kaffeesatz kann die Nährstoffaufnahme der Pflanze stören und zu Wachstumsproblemen führen.