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  • Kai 

Efeutute Krankheiten – Blattfleckenkrankheit & Wurzelfäule

Stell dir vor, du gehst durch einen Dschungel an üppigen, grünen Pflanzen. Unter ihnen befindet sich die Efeutute, eine beliebte Zimmerpflanze, die für ihre Robustheit und einfache Pflege bekannt ist. Doch selbst diese widerstandsfähige Pflanze ist nicht immun gegen Krankheiten. Eine der häufigsten und zugleich faszinierendsten ist die Blattfleckenkrankheit, sowie die Wurzelfäule. Wir zeigen dir wie du deine Pflanzen vor diesen Krankheiten schützen kannst.

Eine Efeutute mit gelben Blättern und braunen Flecken

Kurzantwort: Blattflecken und Wurzelfäule

Die Symptome der Blattfleckenkrankheit umfassen unregelmäßige braune oder schwarze Flecken auf den Blättern, oft mit einem gelben Rand. Die Behandlung besteht darin, befallene Blätter zu entfernen und die Luftfeuchtigkeit im Raum besser zu regulieren.

Anzeichen von Wurzelfäule sind dunkle, weiche, manchmal schleimige Wurzeln, vergilbende Blätter und ein genereller Wachstumsrückgang der Pflanze. Zur Behandlung sollten alle faulen Wurzeln entfernt, die Pflanze in frische, gut durchlässige Erde umgetopft und die Bewässerung angepasst werden, um künftige Staunässe zu vermeiden.

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Blattfleckenkrankheit: Symptome und Ursachen

Die Blattfleckenkrankheit, eine häufige Herausforderung für Efeututen-Besitzer. Sie zeichnet sich durch kreisrunde, bräunliche Flecken auf den Blättern deiner Efeutute aus. Diese Flecken sind nicht nur ein ästhetisches Problem, sondern sie signalisieren auch eine Beeinträchtigung der Gesundheit der Pflanze. Oft dehnen sich diese Flecken aus und bilden einen gelben Rand. In fortgeschrittenen Stadien können die Blätter welken und vorzeitig abfallen, was das Wachstum der Pflanze stark beeinträchtigt.

Die Ursache für diese Symptome liegt in einem Pilzbefall, speziell durch den Pilz Cercospora. Dieser Pilz findet in bestimmten Bedingungen ideale Wachstumsvoraussetzungen. Hohe Luftfeuchtigkeit, schlechte Luftzirkulation und Wasseransammlungen auf den Blättern sind Hauptfaktoren, die die Entwicklung von Cercospora begünstigen.

Gelbe Blätter einer Efeutute, welche noch ein wenig Chlorophyll in sich tragen.

Blattfleckenkrankheit: Bekämpfungsmethoden

Die effektive Bekämpfung der Blattfleckenkrankheit bei Efeututen erfordert ein gezieltes Vorgehen. Zunächst ist es wichtig, vorbeugende Maßnahmen zu treffen, um die Krankheit gar nicht erst entstehen zu lassen. Eine gute Luftzirkulation ist unerlässlich. Regelmäßiges Lüften des Raumes, in dem die Efeutute steht, hilft, die Luftfeuchtigkeit auf einem angemessenen Niveau zu halten und verhindert so die Bildung eines feuchten Mikroklimas, welches Pilzkrankheiten fördert.

Sollte ein Befall bereits eingetreten sein, ist schnelles Handeln gefragt. Entferne betroffene Blätter sofort, um die Ausbreitung des Pilzes zu stoppen. Achte darauf, diese Blätter sicher zu entsorgen und keinesfalls auf dem Kompost zu belassen, da sonst die Gefahr besteht, dass der Pilz sich weiter ausbreitet.

In schweren Fällen, wenn diese Maßnahmen nicht ausreichen, kann der Einsatz von Fungiziden notwendig werden. Wähle ein für Zimmerpflanzen geeignetes Fungizid und wende es strikt gemäß der Anweisungen auf dem Produkt an. Dies ist besonders wichtig, um die Pflanze nicht zusätzlich zu belasten und um sicherzustellen, dass der Pilz effektiv bekämpft wird.

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Wurzelfäule: Symptome und Ursachen

Wurzelfäule ist ein ernstzunehmendes Problem, das häufig bei Efeututen auftritt. Um diese Krankheit zu erkennen, ist es wichtig, die Wurzeln der Pflanze zu untersuchen. Anzeichen für Wurzelfäule sind dunkle, weiche, und manchmal schleimige Wurzeln. Im Gegensatz dazu sind gesunde Wurzeln fest und zeigen eine hellbraune bis weiße Farbe. Ein weiteres Warnsignal ist die Beschaffenheit der Erde: Ist sie sehr dunkel und riecht muffig, ist dies ein Hinweis auf Wurzelfäule.

Die Auswirkungen dieser Krankheit auf die Efeutute sind deutlich sichtbar: Die Blätter wirken welkend, vergilbend oder sterben sogar ab. Zudem verlangsamt sich das Wachstum der Pflanze, und sie wirkt insgesamt kraftlos. Diese Symptome entstehen, weil die kranken Wurzeln nicht mehr in der Lage sind, ausreichend Wasser und Nährstoffe aufzunehmen.

Die Hauptursachen für Wurzelfäule sind meist Pflegefehler. Zu häufiges Gießen, schlechte Drainage und ein zu dichter, wasserhaltender Boden schaffen ein Umfeld, in dem Pilze und Bakterien, die Wurzelfäule verursachen, ideal gedeihen können. Diese Bedingungen führen dazu, dass die Wurzeln der Efeutute nicht mehr atmen können und anfangen zu faulen. Um Wurzelfäule effektiv zu verhindern, ist es daher essenziell, auf eine angemessene Bewässerung und eine gute Bodenbeschaffenheit zu achten.

Empfehlung: Gibst du deinen Pflanzen mal wieder zu viel Wasser? Mit einem Bodenfeuchtigkeitsmessgerät ist es kinderleicht, deine Pflanze zum richtigen Zeitpunkt zu gießen. Den genausten Feuchtigkeitsmesser findest du hier.

Efeutute Krankheiten - Blattfleckenkrankheit & Wurzelfäule

Wurzelfäule: Bekämpfungsmethoden

Es ist entscheidend, die Bewässerung anzupassen, da Efeututen mäßiges Gießen bevorzugen. Die Erde sollte zwischen den Gießvorgängen leicht antrocknen, um Staunässe zu vermeiden. Eine gute Faustregel ist, die obersten zwei bis drei Zentimeter der Erde vor dem nächsten Gießen austrocknen zu lassen.

Ein weiterer wichtiger Schritt ist die Verbesserung der Bodenbeschaffenheit und Drainage. Umtopfen in frische, gut durchlässige Erde kann ein Schlüsselelement sein, um das Problem zu lösen. Achte darauf, dass der Topf ausreichende Abflusslöcher hat, um überschüssiges Wasser effektiv abzuleiten. Verwende eine hochwertige Blumenerde, die eine gute Drainage unterstützt und dennoch ausreichend Nährstoffe für das Wachstum der Efeutute bietet.

In fortgeschrittenen Fällen von Wurzelfäule ist es notwendig, die Pflanze aus dem Topf zu nehmen und alle faulen Wurzeln zu entfernen. Schneide vorsichtig alle betroffenen Wurzeln ab, bis nur noch gesundes Gewebe übrig ist. Dieser Schritt ist entscheidend, um die Ausbreitung der Fäulnis zu stoppen. Anschließend sollte die Pflanze in frische, sterilisierte Erde umgetopft werden. Sterilisierte Erde ist frei von Krankheitserregern und bietet der Pflanze eine sichere Umgebung, um sich zu erholen.