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  • Kai 

Efeutute: Ein Kampf gegen Thripse – Schütze deine Pflanzen

Thripse zählen zu den häufigsten Schädlingen, die Efeututen befallen. Sie sind klein, aber in der Lage, erheblichen Schaden an der Pflanze anzurichten. Direkt vor ab: Thripse sind eine ernstzunehmende Gefahr für alle deine Pflanzen. Sie verbreiten sich enorm schnell und zerstören das Pflanzengewebe in kürzester Zeit.

Eine Efeutute, welche von Schädlinge befallen wurde. Der Befall ist an den vielen braunen Flecken zu erkennen

Thripse sind saftsaugende Insekten

Thripse, obwohl winzig, stellen eine bedeutende Bedrohung für die Gesundheit von Efeututen dar. Sie ernähren sich von den Zellsäften der Blätter, was zu charakteristischen Schäden führt. Die typischen Schäden, die Thripse verursachen, sind silbrig-weiße Flecken (Während des Befalls) auf den Blättern und braune nekrotische Flecken (Nach einige Tagen). Diese Flecken entstehen, weil Thripse beim Saugen Zellsaft und Chlorophyll extrahieren. Leere Zellen spiegeln das Sonnenlicht und erscheinen silbrig-weiß, nach einigen Tagen trocknet das Pflanzengewebe aus und die Flecken werden braun.

Die Verbreitung von Thripsen wird durch ihre schnelle Reproduktionsrate begünstigt, besonders in warmen und feuchten Umgebungen. Diese Bedingungen sind in Wohnräumen oder Gewächshäusern oft gegeben, was die Kontrolle dieser Schädlinge erschwert. Ihr Lebenszyklus, von Ei über mehrere Larvenstadien bis hin zum erwachsenen Insekt, kann unter idealen Bedingungen in nur wenigen Wochen durchlaufen werden. Jedes Stadium kann Schäden an der Pflanze verursachen, weshalb eine schnelle und effektive Bekämpfungsstrategie von entscheidender Bedeutung ist.

Thripse auf einem grünen Blatt
[@Wirestock]/Depositphotos.com

Bekämpfungsmethoden

Natürliche Feinde: Marienkäfer und Raubmilben sind natürliche Fressfeinde vieler Schädlinge, die Efeututen befallen, wie Blattläuse und Spinnmilben. Diese Nützlinge kannst du in deinem Garten oder in Innenräumen einsetzen, um einen Befall auf natürliche Weise zu kontrollieren. Marienkäfer natürlich eher weniger aber Raubmilben können durchaus hilfreich sein. Wer jedoch keine kleinen Krabbler nach Hause lassen möchte, muss auf andere Methoden zurückgreifen.

Unsere Empfehlung (Insektizide): Spezielle insektizide haben einen Vorteile, sie schützen nicht nur die betroffene Efeutute, sondern auch andere Pflanzen langfristig und nachhaltig. Im Gegensatz zu Hausmitteln oder natürlichen Feinden, dringen Insektizide in das Pflanzengwebe ein, wodurch die Thripse bei der Nahrungsaufnahme effektive vernichtet werden. Lies immer die Anweisungen sorgfältig und wende das Insektizid entsprechend an.

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Hausmittel: Neben diesen Methoden gibt es auch Hausmittel, die bei der Bekämpfung von Schädlingen an Efeututen helfen können. Neemöl, das aus dem Samen des Neembaums gewonnen wird, kann auch gegen einen moderaten Befall helfen. Eine andere Option ist eine Seifenwasserlösung, die als mildes Insektizid wirkt. Diese Lösungen sind umweltfreundlich und in der Regel sicher für die Pflanze, wenn sie richtig angewendet werden.

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Langzeitpflege nach einem Befall

Der erste Schritt in der Langzeitpflege ist die Unterstützung der Erholung der Efeutute. Gib der Pflanze Zeit, sich zu regenerieren. Dies bedeutet, ideale Wachstumsbedingungen zu schaffen: ausreichend Licht, die richtige Menge Wasser und eine angemessene Luftfeuchtigkeit. Überprüfe auch den Nährstoffgehalt des Bodens und ergänze bei Bedarf Dünger, um das Wachstum zu fördern. Beschädigte Pflanzenblätter werden sich leider nicht mehr regenerieren. Braune Flecken bleiben braune Flecken.

Der zweite wichtige Aspekt ist die regelmäßige Überwachung der Pflanze. Auch nachdem der Schädlingsbefall beseitigt wurde, ist es entscheidend, die Efeutute weiterhin sorgfältig auf Anzeichen eines erneuten Befalls zu kontrollieren. Achte auf die frühen Symptome, die du bereits kennengelernt hast, wie Verfärbungen der Blätter oder sichtbare Schädlinge.

Efeutute: Ein Kampf gegen Thripse - Schütze deine Pflanzen

Andere Schädlinge, die die Efeutute befallen

Spinnmilben sind kleine, spinnenartige Schädlinge, die durch das Bilden von feinen Gespinsten auf den Blättern erkennbar sind. Sie entziehen den Blättern Flüssigkeit, was zu einem blassen Aussehen und im schlimmsten Fall zum Absterben der Blätter führen kann.

Blattläuse, oft kleine, grüne Insekten, sind ebenfalls häufige Schädlinge. Sie saugen an den Pflanzensäften, was zu verkrüppelten Blättern und einem allgemeinen Schwächeln der Pflanze führen kann. Darüber hinaus können Blattläuse Viren übertragen. Eine effektive Kontrolle kann durch den Einsatz von Insektiziden oder natürlichen Feinden wie Marienkäfern erfolgen.

Wollläuse sind weiße, watteartige Insekten, die sich gerne in Blattwinkeln und entlang der Stängel verstecken. Sie saugen ebenfalls Pflanzensäfte und sondern dabei ein klebriges Sekret ab, das Rußtaupilze anziehen kann. Zur Bekämpfung eignen sich Insektizide oder Alkohollösungen, mit denen die betroffenen Stellen behandelt werden.

Trauermücken, deren Larven an den Wurzeln der Pflanze fressen, können bei Efeututen ebenfalls ein Problem darstellen. Sie verursachen Wachstumsstörungen und schwächen die Pflanze. Eine gute Methode zur Bekämpfung der Trauermücken ist das Austrocknen der oberen Erdschicht, da die Larven Feuchtigkeit für ihre Entwicklung benötigen.

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