Geigenfeige Krankheiten & Schädlinge – Gesund pflegen
Blattfleckenkrankheit, Wurzelfäule und Schädlinge können für die Geigenfeige eine ernsthafte Bedrohung darstellen. Diese Probleme äußern sich durch sichtbare Schäden an den Blättern und Wurzeln der Pflanze. In diesem Beitrag erfährst du, wie du diese Krankheiten und Schädlinge erkennst, effektiv bekämpfst.

Blattfleckenkrankheit
Blattfleckenkrankheit bei der Geigenfeige ist ein häufiges Problem, das sich durch braune oder schwarze Flecken auf den Blättern bemerkbar macht. Diese Flecken variieren in Form und Größe und sind oft von einem gelben Rand umgeben. Die Krankheit entsteht meist durch Pilz- oder Bakterieninfektionen, die sich bei übermäßiger Feuchtigkeit und schlechter Luftzirkulation ausbreiten.
Um die Blattfleckenkrankheit in den Griff zu bekommen, entferne zunächst alle betroffenen Blätter. Dies hilft, die Ausbreitung der Infektion einzudämmen, indem die Anzahl der Sporen oder Bakterien in der Nähe der Pflanze reduziert wird. Entsorge die befallenen Blätter sorgfältig im Hausmüll. In Zukunft solltest du die Geigenfeige an einen Standort mit guter Luftzirkulation zu stellen und Staunässe zu vermeiden.
Wurzelfäule
Wurzelfäule bei der Geigenfeige ist eine ernste Erkrankung, die durch Pilzinfektionen wie Phytophthora oder Pythium verursacht wird. Diese Krankheit tritt häufig auf, wenn die Pflanze in schlecht wasserdurchlässiger Erde steht oder zu viel gegossen wird, was zu anhaltender Feuchtigkeit und Sauerstoffmangel im Wurzelbereich führt. Die Symptome der Wurzelfäule umfassen welkende Blätter, die trotz ausreichender Bewässerung nicht wieder aufleben, gelbe oder abfallende Blätter und eine insgesamt geschwächte Pflanze. Die Wurzeln selbst erscheinen schwarz, matschig und haben einen unangenehmen Geruch.
Um Wurzelfäule zu behandeln, nimm die Pflanze vorsichtig aus dem Topf und untersuche die Wurzeln. Entferne alle faulen, schwarzen oder matschigen Wurzeln mit einer sauberen, scharfen Schere oder einem Messer. Desinfiziere das Werkzeug nach jedem Schnitt, um die Ausbreitung der Krankheit zu verhindern. Topfe die Geigenfeige um, in einen neuen Topf mit frischer, lockere Erde um. Nutze immer Untertöpfe mit Drainagelöchern damit das Gießwasser abfließen und passe deine Gießroutine an.
Mach deine Geigenfeige zur schönsten Pflanze im Raum
Entdecke hier wie!
Schädlinge
- Spinnmilben sind winzige, oft schwer zu erkennende Schädlinge, die der Geigenfeige erheblichen Schaden zufügen können. Frühe Anzeichen eines Befalls sind helle Flecken auf den Blättern und viele kleine weiße Punkte. Spinnweben zwischen den Blättern sind ein klares Indiz für ihre Anwesenheit. Um Spinnmilben zu bekämpfen, isoliere die betroffene Pflanze sofort, um eine Ausbreitung zu verhindern. Bei mildem Befall kannst du die Pflanze gründlich mit Wasser abspritzen, insbesondere die Blattunterseiten, wo sich die Spinnmilben bevorzugt aufhalten. Im Anschluss sollten die Blätter mit einem Rapsölgemisch besprüht werden.
- Schildläuse, zu denen auch Wollläuse gehören, sind ebenfalls häufige Schädlinge der Geigenfeige. Schildläuse sind an ihrem schützenden, wachsartigen Schild zu erkennen, der sie wie kleine Beulen auf den Stängeln und Blättern aussehen lässt. Wollläuse hingegen sind durch ihre weiße, watteähnliche Erscheinung zu erkennen. Bekämpfe Schildläuse und Wollläuse, indem du die betroffenen Schädlinge mit einem in Rapsöl getränkten Wattestäbchen abtupfst.
- Thripse sind winzige, schlanke Insekten, die sich von den Pflanzenzellen ernähren und silbrig glänzende, verfärbte Flecken auf den Blättern hinterlassen. Sie legen ihre hellen Eier in die Blätter woraufhin kleine Larven schlüpfen. Sie verbreiten sich in Windeseile, weswegen schnell gehandelt werden muss. Gegen Thripse sollte Zimmerpflanzen Schutzmittel eingesetzt werden, auf allen Pflanzen in deiner Wohnung.
