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  • Kai 

Glücksfeder – Welche Erde für ein gesundes Wachstum

Die Glücksfeder, auch bekannt als zamioculcas zamiifolia, ist ein Favorit vieler Pflanzenfreunde. Doch trotz ihrer Robustheit macht die richtige Erdenwahl einen großen Unterschied. Ein gut durchlässiger Boden, passender pH-Wert und der richtige Nährstoffgehalt sind essenziell.

Mit ihren glänzenden, dunkelgrünen Blättern und ihrer beeindruckenden Widerstandsfähigkeit ist sie die perfekte Wahl für Anfänger und Experten gleichermaßen. Tauche mit uns ein in die Welt der Glücksfeder und lerne, wie du mit der richtigen Erde ihre volle Pracht entfalten kannst!

Glücksfeder - Welche Erde für das beste Wachstum?

Warum die Erde eine entscheidender Faktor ist

Die Glücksfeder stammt aus den trockenen Regionen Ostafrikas, wo sie sich an Böden angepasst hat, die nährstoffarm und gut durchlässig sind. Das bedeutet, dass sie in ihrer natürlichen Umgebung in Erde wächst, die schnell abtrocknet und keine Staunässe zulässt. Staunässe ist einer der Hauptfeinde der Glücksfeder, da sie zu Wurzelfäule führen kann, einem Zustand, bei dem die Wurzeln der Pflanze aufgrund von zu viel Feuchtigkeit zu verrotten beginnen.

Die Struktur der Erde spielt ebenfalls eine entscheidende Rolle. Eine lockere und gut durchlässige Erde ermöglicht es den Wurzeln der Glücksfeder, sich auszubreiten und effizient Sauerstoff aufzunehmen. Eine verdichtete Blumenerde hingegen kann die Wurzeln erdrücken und ihre Atmung beeinträchtigen.

Empfehlung: Bist du auf der Suche nach frischer Erde für deine Zimmerpflanzen? Mit einer nährstoffreichen Erde, förderst du das Wachstum deiner Zimmerpflanzen! Die beste Zimmerpflanzenerde findest du hier.

Die beste Erde für Deine Glücksfeder

Wenn du möchtest, dass deine Glücksfeder in voller Pracht gedeiht, ist die Wahl der richtigen Erde unerlässlich. Hierfür ist nicht nur die Qualität der Erde entscheidend, sondern auch ihre Zusammensetzung. 

Die Grundlage: Hochwertige Blumenerde oder Zimmerpflanzenerde (50%) mit einer guten Struktur. Die Struktur der Erde ist von entscheidender Bedeutung. Für unsere Glücksfeder ist eine gut durchlüftete, krümelige Erde, die weder zu dicht noch zu locker ist, ideal. Eine hochwertige Blumenerde sorgt nicht nur für die notwendigen Nährstoffe, sondern auch für eine gute Wasserspeicherung, ohne dass der Boden zu feucht wird.

Die überlebensnotwendigen Zusatzstoffe: Perlit oder Sand (50%): Nun fragst du dich sicherlich, wieso Perlit oder Sand? Beide Zutaten sind deine Verbündeten im Kampf gegen Staunässe. Perlit ist ein vulkanisches Gestein, das in der Lage ist, sowohl Wasser als auch Luft zu speichern. Dadurch wird eine Überbewässerung verhindert und die Wurzeln erhalten ausreichend Sauerstoff. Sand hingegen verbessert die Drainagefähigkeit der Erde. Dies bedeutet, dass überschüssiges Wasser leichter abfließen kann, wodurch die Gefahr von Wurzelfäule verringert wird.

Ein wichtiger Hinweis: Die richtige Erde ist nur die halbe Miete. Ein Drainageloch im Topf ist genauso wichtig. Es sorgt dafür, dass überschüssiges Wasser ablaufen kann und verhindert so, dass die Wurzeln dauerhaft im Wasser stehen. 

Glücksfeder - Welche Erde für das beste Wachstum?

Kauf von Fertigerde für die Glücksfeder

Wenn du vorhast, Fertigerde für deine Glücksfeder zu kaufen, gibt es einige entscheidende Aspekte, die es zu berücksichtigen gilt. Eine Fertigerde ist zwar bequem und griffbereit, aber nicht jede ist für die besonderen Bedürfnisse der Glücksfeder geeignet.

Und jetzt kommt ein echter Geheimtipp für alle Glücksfeder-Liebhaber: Kakteenerde! Diese Erde wird oftmals unterschätzt, hat aber einen großen Nutzen für die Glücksfeder. Warum? Kakteenerde bietet von vornherein eine hervorragende Drainage und enthält weniger Nährstoffe. Das mag zunächst kontraintuitiv klingen, aber für die Glücksfeder, die nur wenige Nährstoffe benötigt, ist diese Erde optimal.

Blumenerde aus dem Handel alleine ist nicht die beste Wahl. Viele dieser Erden sind zu dicht und bieten nicht die notwendige Durchlässigkeit, die die Glücksfeder benötigt. Besonders Gartenerde sollte nicht genutzt werden, da diese sich überhaupt nicht eignet für Kübelpflanzen. Daher: hochwertige Blumenerde nur Nutzen, wenn du vorhast sie mit Zusatzstoffen zu aufzubessern. 

Wenn du dich für den Kauf von Fertigerde entscheidest, achte darauf, dass sie im Optimalfall bereits Zusatzstoffe enthält, die die Struktur der Erde verbessern. Dies könnte beispielsweise Perlit, Sand oder sogar kleine Mengen von Kompost sein.

Empfehlung: Deine Sukkulenten sterben, weil du die falsche Erde nutzt? Mit der richtigen Kakteenerde, werden deinen Sukkulenten bestmöglich Voraussetzungen zum Wachsen geschaffen. Die beste Kakteenerde findest du hier!

Weitere Pflegetipps für die Glücksfeder und die Erde

Das Wohl deiner Glücksfeder hängt stark von der Qualität und Konsistenz ihrer Erde ab. Da wir schon darüber gesprochen haben, wie wichtig die passende Erde für das Wachstum der Glücksfeder ist, schauen wir uns nun genauer an, wie und wann du die Erde wechseln solltest und welche Zeichen dafür sprechen, dass es Zeit für einen neuen Topf ist.

Wann man die Erde wechseln sollte:
Die Erde verliert mit der Zeit ihre Struktur und Nährstoffe. Für deine Glücksfeder bedeutet das, dass sie nicht mehr optimal versorgt wird. Im Schnitt empfiehlt es sich, alle 2 bis 3 Jahre die Erde komplett zu erneuern und die Glücksfeder umzutopfen. Dies sorgt dafür, dass deine Pflanze weiterhin in einem gut durchlüfteten und nährstoffreichen Medium gedeihen kann. Ein weiterer Grund zum Wechseln: Wenn du feststellst, dass das Wasser beim Gießen zu schnell durch die Erde fließt oder sich an der Oberfläche staut, ist es Zeit für frische Erde.

Zeichen dafür, dass die Pflanze umgetopft werden muss:
Das Wachstum der Glücksfeder kann dazu führen, dass sie ihren Topf buchstäblich „herauswächst“. Hier einige Anzeichen, die darauf hinweisen: Übermäßig schnelles Austrocknen der Erde, Wurzeln, die aus dem Drainageloch herausragen oder sich an der Oberfläche zeigen, und ein verlangsamtes Wachstum trotz guter Pflege. Wenn eines dieser Zeichen auftritt, greif zum nächstgrößeren Topf und gib deiner Pflanze etwas mehr Raum.

Empfehlung: Gibst du deinen Pflanzen mal wieder zu viel Wasser? Mit einem Bodenfeuchtigkeitsmessgerät ist es kinderleicht, deine Pflanze zum richtigen Zeitpunkt zu gießen. Den genausten Feuchtigkeitsmesser findest du hier.

Glücksfeder - Welche Erde für das beste Wachstum?

Anzeichen falscher Erde

Die Erde in der deine Glücksfeder sitzt, ist ihr zuhause. Deshalb ist es von höchster Bedeutung, dass sie sich dort wohlfühlt. Manchmal zeigt sie dir sogar recht deutlich, wenn ihr die Erde nicht gefällt. Wie erkennst du also, ob du der Pflanze nicht das passende „Zuhause“ gegeben hast? Hier sind einige Indikatoren:

Anzeichen an der Pflanze:

  • Stagnierendes Wachstum: Auch wenn alle anderen Bedingungen, wie Licht und Wasser, optimal sind, wächst deine Glücksfeder kaum oder gar nicht? Ein Anzeichen für ungeeignete Erde.
  • Braune oder Gelbe Blätter. Während gelegentliche Blattverfärbungen normal sind, sollten ständige Veränderungen als Warnsignal gesehen werden. 
  • Welke Blätter: Dies könnte darauf hindeuten, dass die Wurzeln bereits beschädigt sind und faulen.

Anzeichen an der Erde:

  • Schlechte Drainage: Wenn Wasser nach dem Gießen lange auf der Oberfläche steht oder der Topf nach mehreren Tagen immer noch nass ist, ist dies ein klares Zeichen für eine zu dichte Erde.
  • Schimmel:Schimmel oder andere Pilze auf der Oberfläche der Erde deuten darauf hin, dass die Erde nicht gut durchlüftet ist und zu viel Feuchtigkeit speichert.
  • Klumpenbildung: Eine gute Erde sollte locker und krümelig sein. Wenn sie klumpt oder verhärtet, kann dies die Luftzirkulation und das Wurzelwachstum beeinträchtigen.
  • Ungewöhnlicher Geruch: Eine sauer riechende Erde könnte darauf hinweisen, dass die Erde überwässert ist und die Wurzeln zu faulen beginnen.