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  • Kai 

Glücksfeder fällt auseinander durch zusammenbinden stabilisieren

Mit zunehmendem Alter bildet die Glücksfeder immer mehr Triebe, die größer und beeindruckender werden aus. Interessanterweise scheint die Pflanze zusammen mit ihren Trieben und Blättern nach außen zu wachsen, als ob sie aus ihrem Topf entfliehen möchte. Der Grund für dieses Verhalten liegt in der Natur der Glücksfeder. In diesem Artikel werden wir besprechen, was genau dahinter steckt und was man dagegen tun kann. Mit ein paar wenigen, aber sehr hilfreichen Tricks, wächst die Zamioculcas wieder nach oben.

Eine Glücksfeder, welche erfolgreich zusammengebunden wurde und stabilisiert ist.

Warum fällt die Glücksfeder (Zamioculcas) auseinander?

Je größer die Glücksfeder wird, desto mehr Triebe wachsen empor und allein durch ihr Gewicht können sie nicht mehr von alleine aufrichten, als Folge fällt die Glücksfeder auseinander.

Glücksfedern, die eine Größe von über einem Meter erreichen, lassen sich im hohen Alter einfach nicht mehr verbiegen. Doch auch hierfür gibt es Lösungen. In den kommenden Abschnitten zeigen wir, was man tun kann, wenn die Glücksfeder zusammengebunden werden muss, sodass sie wieder in Form gebracht wird.

Eine Glücksfeder, welche in einem Topf kultiviert wurde.

Die Glücksfeder zusammenbinden – Darauf musst du achten!

Wenn man versucht, eine Glücksfeder zusammenzubinden, damit sie nicht mehr in alle Richtungen wächst, muss man beachten, dass dies nur bei Trieben funktioniert, die noch nicht zu stark verbogen oder versteift sind. Man sollte stets bedenken, dass jeder Trieb nur bis zu einem gewissen Grad verbogen werden kann, um das Rhizom oder den Trieb selbst sowie die Blätter nicht zu beschädigen.

Um eine Glücksfeder richtig zusammenzubinden, benötigt man eine Kordel oder ein etwas breiteres Band, das weniger Druckstellen verursacht. Als Nächstes solltest du einzelne Triebe auswählen, die du wieder nach oben ziehen möchtest. Ein Band rund um die Glücksfeder zu ziehen, funktioniert in der Regel nicht, denn in diesem Fall würden die großen Triebe sich kaum nach innen biegen lassen. In der Folge neigen sich lediglich die älteren und kleineren Triebe in die Mitte, wohingegen die Problemtriebe weiter nach außen gerichtet bleiben. Daher ist es wichtig, gezielt einzelne Triebe auszuwählen und einen passenden Gegenspieler zu finden, sodass sich beider Gleichermaßen nach Innen ziehen lassen.

Eine Glücksfeder mit zusammengebundenen Trieben

Schritt 1: Um eine Glücksfeder zusammenzubinden und wieder in Form zu bringen, musst du zunächst zwei gegenüberliegende Triebe auswählen, die etwa die gleiche Dicke haben und die du nach oben biegen möchtest.

Schritt 2: Nun geht es darum, wie du die Kordel an den ausgewählten Trieben befestigst. Dazu bindest du die Kordel an dem dickeren Trieb etwas weiter oben im Blattwerk fest. Beim dünneren, kleineren Trieb setzt du die Kordel etwas näher in Bodennähe an, damit sich der dickere Trieb leichter verbiegen lässt. Wichtig dabei ist, dass du darauf achtest, das Blattwerk nicht zu stark einzuklemmen, um Schäden am Trieb oder sogar dem gesamten Gewächs zu vermeiden. 

Eine Kordel, welche direkt unter dem Blatt einer Glücksfeder festgemacht wurde, um zwei Triebe zusammenzubinden

Schritt 3: Jetzt musst du die beiden ausgewählten Triebe so weit zusammenzuziehen, bis sie wieder aufrecht stehen und in Richtung des Himmels zeigen. Dabei ist es wichtig zu beachten, dass Triebe, die sich bereits in einem Halbbogen verwachsen haben, nicht mehr aufrecht stehen können, sondern lediglich etwas näher an den Stamm gezogen werden. Aber im nächsten Abschnitt wird jedoch erläutert, wie man am besten mit älteren Glücksfedern umgeht, welche ein wirklich großes Blattwerk besitzen

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Glücksfeder durch die Vermehrung stabilisieren

Wenn Triebe stark nach außen wachsen, können sie einfach abgeschnitten und in Wasser bewurzelt werden, bevor sie zurück in den Topf gepflanzt werden. Dadurch erhält die Glücksfeder ein buschigeres Aussehen und man kann bestimmen, in welche Richtung die abgeschnittenen Triebe wachsen sollen.

Auch das Teilen der Rhizome im Erdreich ist eine Option, um ihr Wachstum zu kontrollieren. Wenn die Glücksfeder zu groß wird, können die Rhizome durchtrennt und jeder Ableger neu ausgerichtet werden. Es ist wichtig, dabei einen sauberen Schnitt zu machen.

Glücksfeder fällt auseinander durch zusammenbinden stabilisieren