Hibiskus lässt Blätter hängen – So pflegst du ihn wieder gesund
Wenn die Blätter deines Hibiskus traurig herunterhängen, könnte ein Bewässerungsproblem dahinterstecken. Manchmal ist es einfach zu wenig Wasser, doch auch Staunässe kann der Übeltäter sein. Unser Artikel zeigt dir, wie du beide Probleme erkennst und angehst, um deinem Hibiskus wieder auf die Beine zu helfen.

Was fehlt meinem Hibiskus?
Hängende Blätter sind meist ein klares Anzeichen für ein Bewässerungsproblem, das durch zwei Ursachen entstehen kann. Zum einen hat der Hibiskus möglicherweise zu wenig Wasser bekommen. Dieses Problem lässt sich leicht beheben und stellt den Strauch vor keinerlei größeren Herausforderungen. Zum anderen kann es sein, dass der Hibiskus zu viel Wasser erhalten hat und zusätzlich in einem Boden mit ungeeigneten Eigenschaften steht. Wenn die Blätter hängen, deutet dies darauf hin, dass das Wurzelsystem bereits Schaden genommen hat und nicht mehr ausreichend Wasser transportieren kann.
Benötigt der Hibiskus mehr Wasser?
Trockener Boden ist leicht zu erkennen. Überprüfe, ob in 5 Zentimetern Tiefe der Boden sehr trocken ist. Ist dies der Fall, musst du den Hibiskus schlicht und einfach öfters gießen. Zusätzlich macht sich zu wenig Wasser dadurch bemerkbar, dass der Strauch noch geschlossene Blüten abwirft, ohne dass diese sich geöffnet haben.
Gerade im Sommer ist der Strauch sehr wasserbedürftig und benötigt trotz regelmäßigen Regenfällen fast täglich Wasser. Ist es außergewöhnlich warm, solltest du jeden Morgen zur Gießkanne greifen.
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Staunässe durch zu viel Wasser und einer schlechten Drainage?
Auftretende Staunässe und die Wurzelfäule stellt den Hibiskus vor eine große Herausforderung. Zusätzlich kann ein lehmiger Boden dazu führen, dass das Wasser nicht in tiefere Erdschichten abtransportiert wird und sich kurz unter der Erdoberfläche staut. Gerade bei milden Temperaturen und leichten Regenfällen wird dieser Effekt durch zusätzliches bewässern verstärkt.
Prüfe, ob der Boden in 5 cm – 10 cm Tiefe noch sehr feucht ist, ggf. kannst du sogar erkennen, ob sich dort matschige Erde angesammelt hat. Ist dies der Fall musst du die zusätzliche Bewässerung sofort einstellen. Da der Hibiskus nun einmal dort steht, wo er steht, wird es schwierig ihn unbeschadet umzupflanzen, leider ist dies oft die einzige Möglichkeit sein ihn zu retten. Falls du dich dazu entscheidest den Hibiskus umzupflanzen, musst du den neuen Standort etwas aufbereiten, damit sich nicht erneut Staunässe bilden kann. Füge grobkörnigen Sand, Kies oder Perlit hinzu, um die Durchlässigkeit des Bodens zu verbessern.
Möchtest du den Hibiskus nicht umpflanzen, dann versuche die Erde so gut es geht auszutrocknen und gib deinem Hibiskus etwas Zeit um sich zu erholen. Durchaus ist es möglich, dass die Blüte für dieses Jahr ausbleibt. Passe dein Gießverhalten an und reduziere die Wasserzufuhr, bis der Hibiskus wieder zu neuer Kraft gefunden hat.
Hängende Blätter in Zukunft vermeiden
Damit in Zukunft keine Blätter mehr schlaff am Hibiskus hängen, solltest du darauf achten, dass der Boden eine gute Drainage besitzt. Bei heißen Tagen musst du ein besonderes Auge auf den Feuchtigkeitsgehalt des Bodens werfen und ihn nie komplett austrocknen lassen. Gieße den Gartenhibiskus in den Morgenstunden, wenn der Verdunstungsgrad am geringsten ist. Im Idealfall kannst du deine Pflanze mit Regenwasser versorgen. Auch eine regelmäßige Unterstützung mit Düngemittel während der Wachstumsphase sollte nicht außer Acht gelassen werden.
