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  • Luca 

Monstera bekommt schwarze Flecken – so sollten Sie jetzt handeln!

Die Monstera ist eigentlich ein recht pflegeleichtes TropengewĂ€chs. Aber auch sie, kann durch Pflegefehler, schwarze Flecken auf den BlĂ€ttern bekommen. 

In diesem Artikel gehen wir auf die typischen Pflegefehler, die dieses Problem verursachen können, ein. 

Monstera schwarze Flecken

Darum bekommt die Monstera schwarze Flecken

Die schwarzen Flecken sind ein Anzeichen von WurzelfĂ€ule, aber auch Zugluft, eine Substrat Ansammlungen, zu viel Sonne oder extreme Temperaturschwankungen, können die Ursache sein. Die Monstera sollte, mĂ€ĂŸig gegossen werden, keine Zugluft bekommen, einer konstanten Temperatur ausgesetzt sein und viel indirektes Licht genießen dĂŒrfen.

Empfehlung: Gibst du deinen Pflanzen mal wieder zu viel Wasser? Mit einem BodenfeuchtigkeitsmessgerĂ€t ist es kinderleicht, deine Pflanze zum richtigen Zeitpunkt zu gießen. Den genausten Feuchtigkeitsmesser findest du hier.

Faule Wurzeln verursachen schwarze Flecken auf den BlÀttern der Monstera

WurzelfĂ€ule ist die wahrscheinlichste Ursache fĂŒr schwarze Flecken auf den BlĂ€ttern der Monstera. Zu hĂ€ufiges gießen, oder zu viel Wasser beim gießen, können StaunĂ€sse verursachen. Durch die entstandene StaunĂ€sse werden die Wurzeln der Monstera nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgt, da die Nasse Erde die Wurzeln luftdicht umschließt. 

StaunĂ€sse lĂ€sst sich mit besseren BewĂ€sserungsgewohnheiten verhindern. ÜberprĂŒfen Sie vor dem gießen mit dem Finger, wie nass die Erde ist. Die Erde sollte leicht angetrocknet sein, erst nach circa zwei Zentimetern, sollte die Erde langsam und leicht feucht werden. In unserem Beitrag „Die Monstera gießen„, haben wir einen informativen Beitrag bereitgestellt, wie du deine Monstera wachstumsfördernd mit Wasser versorgst.

Entfernen Sie die Erde um einen Überblick auf die Wurzeln zu bekommen. Dusche das Wurzelwerk mit lauwarmen Wasser ab und trenne verfaulte Bereiche ab. Eine ausfĂŒhrliche Anleitung hierzu findest du unter folgendem Link: „Monstera WurzelfĂ€ule„.

Nachdem die Wurzeln von den faulenden Bereichen befreit wurden, kann die Monstera wieder ordnungsgemĂ€ĂŸ umgetopft werden. Bestenfalls sollte der Topf Drainagelöcher besitzen, um zukĂŒnftig ein perfektes Feuchtigkeitsniveau zu garantieren und StaunĂ€sse zu vermeiden.

Empfehlung: Gibst du deinen Pflanzen mal wieder zu viel Wasser? Mit einem BodenfeuchtigkeitsmessgerĂ€t ist es kinderleicht, deine Pflanze zum richtigen Zeitpunkt zu gießen. Den genausten Feuchtigkeitsmesser findest du hier.

Mineralansammlungen in der Erde als Ursache

Wenn die Erde leicht weiß ist, kann dies auf Schimmel oder eine Mineralansammlung hindeuten. Gießen mit Leitungswasser, gepaart mit zu viel DĂŒnger, oder auch DĂŒnger in der falschen Zeit, kann zu einer Mineralansammlung fĂŒhren. Durch den Überschuss an DĂŒnger und Mineralien im Boden wird der ph-Wert so stark verĂ€ndert, dass das Wurzelwerk der Monstera einen Schaden nehmen kann. 

Monstera bekommt schwarze Flecken- So pflegst du sie wieder gesund

Sollte sich eine Mineralansammlung in der Erde gebildet haben, kannst du die Erde mit lauwarmen Wasser durchspĂŒlen. Es ist wichtig, dass das Wasser nicht viel kĂ€lter ist als die Zimmertemperatur, da es ansonsten der Monstera schadet. Topfe die Monstera im Anschluss in einen Topf mit Drainagelöchern und frischer Erde um. Hierzu können wir dir unsere beiden BeitrĂ€ge „Die perfekte Erde fĂŒr die Monstera“ und „Die Monstera unbeschadet umtopfen“ ans Herz legen. Viel Erfolg!

Vermeiden Sie diese zwei Fehler um Mineralansammlungen im Boden zu vermeiden

Fehler Nummer 1: Leitungswasser als Gießwasser

Mit Leitungswasser kann einer Pflanze schaden. Leitungswasser ist ungefĂ€hrlich fĂŒr uns Menschen, enthĂ€lt aber zu viele Minerale fĂŒr Pflanzen. In viele Regionen ist das Leitungswasser stark kalklastig und verĂ€ndert den ph-Wert der Erde. Gießen Sie mit destilliertem Wasser oder aufgesammelten Regenwasser. Schaue doch mal nach in unserem Beitrag „Die Monstera wachstumsfördernd gießen„.

Fehler Nummer 2: DĂŒnger – zu viel, oder zur falschen Zeit.

GedĂŒngt werden, sollte die Monstera nur wĂ€hrend der Wachstumsphase. Diese beginnt im MĂ€rz und dauert circa 180 Tage an. Gerade in den Wintermonaten kann es dazu kommen, das bei einer anhaltenden DĂŒngerzufuhr, sich Minerale in der Erde ansammeln. Dadurch, dass die Monstera sich in der Ruhephase befindet, wĂ€chst sie nicht sehr viel und verbraucht entsprechend wenig DĂŒnger. Die bedeutet also auch, dass sie keine weiteren NĂ€hrstoffe aus dem Boden aufnimmt und sich diese Ansammeln können. Hier in unserem Ratgebern „Die Monstera richtig dĂŒngen“ findest du alle nötigen Informationen fĂŒr eine vitale Monstera. 

Zu niedrige Temperaturen um zu ĂŒberleben

Die Monstera ist sehr empfindlich fĂŒr zu niedrige Temperaturen. Unter 15 °C stirbt die Monstera ab. In ihrem natĂŒrlichen Habitat, dem Regenwald, werden diese Temperaturen nie erreicht. Die Zimmertemperatur darf deswegen nie unter 15 °C fallen. Zeichen des Verfalls der Monstera sind die schwarzen Flecken an den BlĂ€ttern, diese entstehen dann am StĂ€ngel heraus und strecken sich langsam ĂŒbers Blatt.

Auch Zugluft ist schĂ€dlich fĂŒr das TropengewĂ€chs. LĂ€ngere BelĂŒftungszeiten können im Winter einen großen Schaden anrichten. Achte darauf, dass die Monstera nur wenige Minuten der kalten Zugluft ausgesetzt wird. Damit du eine richtige Standortwahl treffen kannst, solltest du dir unseren Beitrag „Der beste Standort fĂŒr deine Monstera“ durchlesen.

Viel Sonne, ist dann doch zu viel

Bekommt die Monstera den ganzen Tag ĂŒber viel direktes Sonnenlicht ab, kann sie einen Sonnenbrand bekommen. Dieser zeichnet sich in Flecken an den BlĂ€ttern ab, die erst braun und dann schwarz werden. In ihrem natĂŒrlichen Habitat ist die Monstera am Dschungelboden angesiedelt. Dort bekommt sie viel indirektes Tageslicht und kaum direktes Sonnenlicht. Versuchen Sie dies, in ihrem Zuhause zu imitieren. 

Monstera bekommt schwarze Flecken- So pflegst du sie wieder gesund