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Monstera bekommt schwarze Flecken - so sollten Sie jetzt handeln!

Die Monstera ist eigentlich ein recht pflegeleichtes Tropengewächs. Aber auch sie, kann durch Pflegefehler, schwarze Flecken auf den Blättern bekommen. 

In diesem Artikel gehen wir auf die typischen Pflegefehler, die dieses Problem verursachen können, ein. 

Monstera schwarze Flecken

Darum bekommt die Monstera schwarze Flecken

Die schwarzen Flecken sind ein Anzeichen von Wurzelfäule, aber auch Zugluft, eine Substrat Ansammlungen, zu viel Sonne oder extreme Temperaturschwankungen, können die Ursache sein. Die Monstera sollte, mäßig gegossen werden, keine Zugluft bekommen, einer konstanten Temperatur ausgesetzt sein und viel indirektes Licht genießen dürfen.

Faule Wurzeln verursachen schwarze Flecken auf den Blättern der Monstera

Wurzelfäule ist die wahrscheinlichste Ursache für schwarze Flecken auf den Blättern der Monstera. Zu häufiges gießen, oder zu viel Wasser beim gießen, können Staunässe verursachen. Durch die entstandene Staunässe werden die Wurzeln der Monstera nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgt, da die Nasse Erde die Wurzeln luftdicht umschließt. 

Staunässe lässt sich mit besseren Bewässerungsgewohnheiten verhindern. Überprüfen Sie vor dem gießen mit dem Finger, wie nass die Erde ist. Die Erde sollte leicht angetrocknet sein, erst nach circa zwei Zentimetern, sollte die Erde langsam und leicht feucht werden. In unserem Beitrag „Die Monstera gießen„, haben wir einen informativen Beitrag bereitgestellt, wie du deine Monstera wachstumsfördernd mit Wasser versorgst.

Entfernen Sie die Erde um einen Überblick auf die Wurzeln zu bekommen. Dusche das Wurzelwerk mit lauwarmen Wasser ab und trenne verfaulte Bereiche ab. Eine ausführliche Anleitung hierzu findest du unter folgendem Link: „Monstera Wurzelfäule„.

Nachdem die Wurzeln von den faulenden Bereichen befreit wurden, kann die Monstera wieder ordnungsgemäß umgetopft werden. Bestenfalls sollte der Topf Drainagelöcher besitzen, um zukünftig ein perfektes Feuchtigkeitsniveau zu garantieren und Staunässe zu vermeiden.

Mineralansammlungen in der Erde als Ursache

Wenn die Erde leicht weiß ist, kann dies auf Schimmel oder eine Mineralansammlung hindeuten. Gießen mit Leitungswasser, gepaart mit zu viel Dünger, oder auch Dünger in der falschen Zeit, kann zu einer Mineralansammlung führen. Durch den Überschuss an Dünger und Mineralien im Boden wird der ph-Wert so stark verändert, dass das Wurzelwerk der Monstera einen Schaden nehmen kann. 

Monstera bekommt schwarze Flecken- So pflegst du sie wieder gesund

Sollte sich eine Mineralansammlung in der Erde gebildet haben, kannst du die Erde mit lauwarmen Wasser durchspülen. Es ist wichtig, dass das Wasser nicht viel kälter ist als die Zimmertemperatur, da es ansonsten der Monstera schadet. Topfe die Monstera im Anschluss in einen Topf mit Drainagelöchern und frischer Erde um. Hierzu können wir dir unsere beiden Beiträge „Die perfekte Erde für die Monstera“ und „Die Monstera unbeschadet umtopfen“ ans Herz legen. Viel Erfolg!

Vermeiden Sie diese zwei Fehler um Mineralansammlungen im Boden zu vermeiden

Fehler Nummer 1: Leitungswasser als Gießwasser

Mit Leitungswasser kann einer Pflanze schaden. Leitungswasser ist ungefährlich für uns Menschen, enthält aber zu viele Minerale für Pflanzen. In viele Regionen ist das Leitungswasser stark kalklastig und verändert den ph-Wert der Erde. Gießen Sie mit destilliertem Wasser oder aufgesammelten Regenwasser. Schaue doch mal nach in unserem Beitrag „Die Monstera wachstumsfördernd gießen„.

Fehler Nummer 2: Dünger – zu viel, oder zur falschen Zeit.

Gedüngt werden, sollte die Monstera nur während der Wachstumsphase. Diese beginnt im März und dauert circa 180 Tage an. Gerade in den Wintermonaten kann es dazu kommen, das bei einer anhaltenden Düngerzufuhr, sich Minerale in der Erde ansammeln. Dadurch, dass die Monstera sich in der Ruhephase befindet, wächst sie nicht sehr viel und verbraucht entsprechend wenig Dünger. Die bedeutet also auch, dass sie keine weiteren Nährstoffe aus dem Boden aufnimmt und sich diese Ansammeln können. Hier in unserem Ratgebern „Die Monstera richtig düngen“ findest du alle nötigen Informationen für eine vitale Monstera. 

Zu niedrige Temperaturen um zu überleben

Die Monstera ist sehr empfindlich für zu niedrige Temperaturen. Unter 15 °C stirbt die Monstera ab. In ihrem natürlichen Habitat, dem Regenwald, werden diese Temperaturen nie erreicht. Die Zimmertemperatur darf deswegen nie unter 15 °C fallen. Zeichen des Verfalls der Monstera sind die schwarzen Flecken an den Blättern, diese entstehen dann am Stängel heraus und strecken sich langsam übers Blatt.

Auch Zugluft ist schädlich für das Tropengewächs. Längere Belüftungszeiten können im Winter einen großen Schaden anrichten. Achte darauf, dass die Monstera nur wenige Minuten der kalten Zugluft ausgesetzt wird. Damit du eine richtige Standortwahl treffen kannst, solltest du dir unseren Beitrag „Der beste Standort für deine Monstera“ durchlesen.

Viel Sonne, ist dann doch zu viel

Bekommt die Monstera den ganzen Tag über viel direktes Sonnenlicht ab, kann sie einen Sonnenbrand bekommen. Dieser zeichnet sich in Flecken an den Blättern ab, die erst braun und dann schwarz werden. In ihrem natürlichen Habitat ist die Monstera am Dschungelboden angesiedelt. Dort bekommt sie viel indirektes Tageslicht und kaum direktes Sonnenlicht. Versuchen Sie dies, in ihrem Zuhause zu imitieren. 

Monstera bekommt schwarze Flecken- So pflegst du sie wieder gesund