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  • Kai 

Paprika in die richtige Erde umtopfen / pflanzen

Paprika: ein farbenfroher Star in jedem Gemüsegarten! Ob rot, gelb oder grün, ob süß oder scharf, Paprika sind vielseitig und lecker. Aber sie sind nicht nur eine Gaumenfreude, sondern auch eine Augenweide. Ihre leuchtenden Farben und die glänzenden, glatten Früchte machen sie zu einem echten Hingucker in jedem Garten.

Paprika in die richtige Erde umtopfen / pflanzen
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Die ideale Erde für Paprika

Paprika sind Nachtschattengewächse und benötigen daher eine sehr nährstoffreiche Erde. Besonders wichtig ist die richtige Erde, wenn Paprika im Topf kultiviert werden sollen. Der pH-Wert sollte zwischen 6,0 und 7,0 liegen und keinen Torf enthalten, um eine optimale Nährstoffversorgung zu gewährleisten. Mische immer etwas Sand (ca. 1/4) mit unter die Erde, denn ebenso wichtig wie der pH-Wert und die Nährstoffe ist eine gute Drainage, die die Paprika vor Wurzelfäule schützt.

Welche Erde sollte man also kaufen? Generell gilt, dass günstige „Gartenerde“ nicht geeignet ist, um Paprika darin zu pflanzen. Günstige Erde wird in der Regel nicht weiter kontrolliert und enthält fast immer eine Vielzahl an Schädlingen und Pilzsporen. Greife daher lieber zu hochwertigen Produkten, die dir viel Frust und Zeit ersparen.

Universalerde, Tomatenerde und hochwertige Blumenerde eignen sich alle gut, um Paprika darin zu kultivieren. Tomatenerde sollte primär für Topfpaprika genutzt werden, da sie zuvor aufgedüngt wurde und somit einen besonders guten Start ermöglicht.

Paprika Umtopfen

Paprika solltest du umtopfen, sobald sie während des Vorziehens nach den Keimblättern die ersten richtigen Blätter entwickelt haben. Nutze hierfür zunächst einen kleinen Topf, der der Größe der jungen Pflanze angepasst ist (ca. 10 Zentimter breit). Fülle den Topf mit einer nährstoffreichen, gut durchlässigen Anzuchterde. Achte darauf, die Pflanze vorsichtig aus dem Anzuchtgefäß zu entnehmen, um die Wurzeln nicht zu beschädigen. Setze die Paprika dann in den neuen Topf und drücke die Erde leicht an.

Nach etwa 6 bis 8 Wochen, wenn die Paprika bereits größer ist und die Außentemperaturen konstant über 20°C liegen, ist es Zeit für einen weiteren Umzug. Entweder setzt du die Pflanze in einen größeren Topf mit mindestens 20 Litern Fassungsvermögen oder direkt ins Beet.

Paprika in die richtige Erde umtopfen / pflanzen
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Erde im Beet aufbessern

Wenn die Erde im Beet kompakt und klumpig ist, ist das ein schlechtes Zeichen. Zeit, die Erde aufzubessern. Nutze eine Grabegabel, um die tieferen Erdschichten gründlich aufzulockern. Dies verbessert die Bodenstruktur und fördert die Durchlüftung. Anschließend solltest du Kompost einarbeiten. Kompost verbessert die Bodenfruchtbarkeit und fördert das Bodenleben. Alternativ kannst du auch organischen Dünger mit einarbeiten.

Um die Bodenstruktur zusätzlich zu verbessern, kannst du etwas Sand einmischen. Sand erleichtert die Drainage und verhindert Staunässe. Die beste Bodenstruktur erreichst du jedoch durch ein gesundes Bodenleben. Mikroorganismen, Regenwürmer und andere Bodenlebewesen sorgen für eine krümelige und nährstoffreiche Erde. Achte darauf, die Paprika im Beet immer organisch zu düngen. Organische Düngung unterstützt das Bodenleben und sorgt für eine nachhaltige Nährstoffversorgung. Eine ständige mineralische Flüssigdüngung kann das Bodenleben schädigen und langfristig die Bodenfruchtbarkeit verringern.

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