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  • Kai 

Paprika gute Nachbarn – Pflanzpartner mit Vorteil

Gute Nachbarn für Paprika sind essenziell für eine reiche Ernte und gesunde Pflanzen. Doch welche Pflanzen harmonieren besonders gut mit Paprika? In diesem Artikel erfährst du, welche Kräuter, Gemüse und Zierpflanzen perfekte Partner für deine Paprikapflanzen sind. Entdecke, wie du Schädlinge abwehrst, Bestäuber anlockst und durch geschickte Fruchtfolge deinen Garten im Gleichgewicht hältst.

Paprika gute Nachbarn - Pflanzpartner mit Vorteil

Voraussetzungen einer guten Nachbarschaft

  • Sonnig: Pflanzen, die ebenfalls mindestens 6 bis 8 Stunden direkte Sonneneinstrahlung pro Tag benötigen, sind gute Nachbarn für Paprika.
  • Leicht sandig: Pflanzen, die in einem leicht sandigen Boden gut wachsen, sind ideale Nachbarn. Dieser Boden bietet gute Drainage und speichert dennoch ausreichend Nährstoffe.
  • Nährstoffreich: Pflanzen, die von einem nährstoffreichen Boden profitieren, passen gut zu Paprika. Der Boden sollte vor dem Einpflanzen mit Kompost oder organischen Düngern verbessert werden.
  • Regelmäßiges Gießen: Pflanzen, die regelmäßige Wassergaben benötigen, besonders an heißen Sommertagen, sind geeignete Nachbarn.

Gute Nachbarn für Paprika

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Kräuter:

  1. Basilikum: Hilft, Schädlinge abzuwehren und verbessert den Geschmack der Paprika.
  2. Petersilie: Fördert das Wachstum und schützt vor Schädlingen.
  3. Dill: Verbessert den Boden und zieht nützliche Insekten an.
  4. Bohnenkraut: Fördert die Gesundheit der Paprika und wehrt Schädlinge ab.
  5. Thymian: Hilft, Schädlinge abzuwehren und fördert gesundes Wachstum.

Obst & Gemüse:

  1. Karotte: Konkurriert nicht um Nährstoffe und fördert gesundes Wachstum.
  2. Zwiebel: Schützt vor Schädlingen und fördert das Wachstum.
  3. Knoblauch: Wirkt als natürliches Pestizid und schützt vor Krankheiten.
  4. Salat: Konkurriert nicht um Nährstoffe und bietet Bodendeckung.
  5. Kohlarten: Konkurrieren nicht um Nährstoffe und bieten Bodendeckung.
  6. Tomaten: Haben ähnliche Wachstumsbedingungen und fördern gesundes Wachstum.

Zierpflanzen:

  1. Borretsch: Zieht Insekten zur Bestäubung an und fördert die Pflanzengesundheit.
  2. Kamille: Fördert die Pflanzengesundheit und schützt vor Krankheiten.
  3. Studentenblume: Vertreibt Schädlinge und verbessert den Boden.
  4. Kapuzinerkresse: Wirkt als Fallenpflanze für Schädlinge und fördert das Wachstum.
  5. Lavendel: Schützt vor Schädlingen und fördert gesundes Wachstum.
  6. Ringelblume: Vertreibt Schädlinge und verbessert den Boden.
  7. Tagetes: Schützt vor Nematoden und anderen Bodenschädlingen.
Paprika gute Nachbarn - Pflanzpartner mit Vorteil

Bestäuber anlocken

Ein entscheidender Faktor für eine erfolgreiche Ernte ist die Bestäubung deiner Pflanzen sowie die Schädlingsbekämpfung. Bestäuber wie Bienen, Schmetterlinge und andere nützliche Insekten spielen dabei eine wesentliche Rolle. Deshalb ist es wichtig, beliebte und bienenfreundliche Pflanzen in der Nähe deiner Paprikapflanzen zu kultivieren. Ebenso bedeutend ist die Vielfalt im Garten, wenn es um die Bekämpfung von Schädlingen geht. Mehr Blumen und Zierpflanzen bedeuten gleichzeitig einen natürlichen Abwehrschutz durch natürliche Fressfeinde.

Empfehlung: Keine Insekten bestäuben deine Pflanzen? Mit einer farbenfrohen Blumenwiese lockst du Bienen, Hummeln und weitere natürliche Bestäuber in deinen Garten. Die beste Samen für eine Blumenwiese haben wir dir hier verlinkt. 

Schlechte Nachbarn für Paprika

  1. Erbsen: Konkurrieren um dieselben Nährstoffe und können das Wachstum hemmen.
  2. Fenchel: Hemmt die Entwicklung der Paprikapflanzen.
  3. Rote Bete: Konkurriert um Nährstoffe und behindert das Wachstum.
  4. Aubergine: Zieht ähnliche Krankheiten wie Paprika an.
  5. Kartoffeln: Zieht ähnliche Krankheiten an und konkurriert um Nährstoffe.
  6. Zucchini: Konkurriert um Nährstoffe und Platz.
  7. Kürbisse: Beanspruchen viel Platz und Nährstoffe, die Paprika benötigt.
  8. Sellerie: Konkurriert um dieselben Nährstoffe und behindert das Wachstum.
Paprika gute Nachbarn - Pflanzpartner mit Vorteil
Instagram: @sonjas_garten

Fruchtfolgen beachten

Fruchtfolge ist eine bewährte Methode, um den Boden gesund zu halten und Schädlingen sowie Krankheiten vorzubeugen. Da Paprika nährstoffintensiv ist, hilft eine gezielte Fruchtfolge dabei, den Boden nicht zu erschöpfen und optimale Wachstumsbedingungen zu schaffen. Nach der Paprikaernte kannst du Hülsenfrüchte wie Bohnen oder Erbsen pflanzen, die Stickstoff im Boden anreichern und die Bodenfruchtbarkeit verbessern. Im darauffolgenden Jahr kannst du wieder Paprika anpflanzen, die von dem verbesserten Boden profitieren. Dies verhindert die Auslaugung bestimmter Nährstoffe und sorgt für gesunde, kräftige Pflanzen.

Paprika gute Nachbarn - Pflanzpartner mit Vorteil