Philodendron – Gelbe, Braune, Hängende Blätter & mehr
Braune Flecken auf den Blättern deines Philodendrons können ein Hinweis auf verschiedene Probleme sein. Ebenso können braune oder gelbe Blätter auf eine Vielzahl von Pflegefehlern oder Krankheiten hindeuten. Diese Verfärbungen können durch falsche Bewässerung, Nährstoffmangel, Sonnenbrand oder andere Faktoren verursacht werden.

Braune Flecken
Bei der Blattfleckenkrankheit handelt es sich um eine Pilzinfektion, die sich durch leicht feuchte, braune Flecken auf den Blättern äußert. Um die Ausbreitung der Krankheit zu verhindern, isolierst du zunächst den betroffenen Philodendron. Schneide alle befallenen Blätter ab und entsorge sie im Hausmüll, um die Sporen nicht weiter zu verbreiten. Eine gute Belüftung des Raums und eine Reduzierung der Gießmenge tragen dazu bei, die Ausbreitung des Pilzes zu kontrollieren. Mit etwas Geduld kannst du auf das Wachstum neuer, gesunder Blätter hoffen.
Ein Sonnenbrand tritt häufig auf, wenn der Philodendron direktem Sonnenlicht zur Mittagszeit ausgesetzt ist. In diesem Fall ist nur die Seite der Pflanze betroffen, die dem Sonnenlicht direkt ausgesetzt ist. Die Lösung besteht darin, den Philodendron an einen Standort mit indirektem Licht zu stellen. Entferne die beschädigten Blätter, um die Pflanze zu entlasten und Energie zu sparen.
Braune Blätter
Mangelnde Bewässerung: Wenn die Blätter deines Philodendrons braun und vertrocknet aussehen, insbesondere an den Spitzen. In diesem Fall solltest du die Pflanze kräftig gießen oder in ein Wasserabad stellen für 15 Minuten. Entferne alle braunen Blätter, um der Pflanze zu helfen, sich auf neues Wachstum zu konzentrieren. Etabliere regelmäßige Gießgewohnheiten, indem du einmal pro Woche gießt. Ein guter Indikator für den richtigen Gießzeitpunkt ist der Fingertest: Die oberste Erdschicht sollte leicht angetrocknet sein, bevor du erneut gießt.
Überdüngung: Braune Blätter können auch durch Salzansammlungen im Boden entstehen, die oft durch übermäßige Düngung verursacht werden. Hierbei sind häufig weiße und salzige Ablagerungen auf der Erde zu sehen. Um dieses Problem zu lösen, nimm den Philodendron vorsichtig aus der Erde und spüle das Wurzelwerk gründlich ab. Setze die Pflanze anschließend in frische Erde um.

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Gelbe Blätter
Falscher Standort (zu dunkel)
Wenn dein Philodendron an einem zu dunklen Standort steht, zeigen sich die Symptome oft durch kleinere neue Blätter und vergilbende, absterbende ältere Blätter. Um dieses Problem zu beheben, stelle den Philodendron an einen helleren Standort mit indirektem Licht.
Mangelerscheinungen
Nährstoffmangel kann ebenfalls zu gelben Blättern führen. Wenn ältere Blätter gelb werden und abfallen, während jüngere Blätter klein und blass bleiben, deutet dies auf einen Nährstoffmangel hin. Um dem entgegenzuwirken, solltest du den Philodendron regelmäßig düngen. Alle 14 Tage mit einem Grünpflanzendünger während der Wachstumsphase ist ausreichend.
Wassermangel kann ebenfalls gelbe Blätter beim Philodendron verursachen. Einen Wassermangel erkennst du auch an hängenden Blättern. Von der Vergilbung sind hier vor allem die älteren Blätter betroffen, denn der Philodendron verlagert bei einer Mangelerscheinung seine Ressourcen von den älteren Blättern in das neue Wachstum. Passe deine Gießroutine an.
Überwässerung
Ein häufiges Problem bei Philodendren ist die Überwässerung. Die gesamte Pflanze sieht schwach aus, die Blätter werden gelb und fühlen sich weich und matschig an. Um dies zu beheben, solltest du das Gießen einstellen und die Erde trocknen lassen. Gieße in Zukunft nur, wenn die oberste Erdschicht leicht angetrocknet ist. Ein Bodenfeuchtigkeitsmessgerät kann helfen, den richtigen Gießzeitpunkt zu bestimmen. Verwende gut drainierende Erde und einen Topf mit Abflusslöchern, um Staunässe zu vermeiden.
