Zum Inhalt springen
  • Kai 

Was ist ein Schwefelporling und findet man ihn?

Wie der Name schon verrät, gehört der Schwefelporling (Laetiporus sulphureus) zur Pilzfamilie der Porlinge. Der Name lässt sich ableiten aus der schwefelgelben Farbe, welcher der Porling trägt. Antreffen kannst du den Schwefelporling in allen gemäßigten Klimazonen in Europa, Nordamerika und Asien.

Ein Schwefelporling, welcher auf einem abgesägten Ast wächst

Instagram: @gourmet.gatherings

In den Wäldern gehört der Schwefelporling zu einem funktionierenden Ökosystem dazu, denn er trägt zur Zersetzung alter Holzstämme bei. Hier liegt allerdings auch die Gefahr, sofern der Schwefelporling an gesunden Bäumen wächst. Er bildet Myzelien aus, die sich im Holz des Baumes festsetzen und ihn langsam zersetzen.

Wie sieht der Schwefelporling aus?

Der Porling hat ein sehr auffälliges Erscheinungsbild, denn er bildet gelb, orangene Fruchtkörper aus, welche im Laufe der Zeit aufhellen. Die Oberfläche ist verhältnismäßig glatt und ist meist leicht gewellt. Oft sind die Spitzen des Porlings etwas dunklere und haben eine kräftigere Farbe als der Rest des Pilzes.

Ein großer Schwefelporling auf an einem geschwächten Baum

Instagram: @pilzuniversum

Ein großer Schwefelporling auf an einem geschwächten Baum

Instagram: @christopherbonis

Die Größe variiert stark vom Alter des Pilzes und den Standortbedingungen an welchen er wächst. Einzelne Fruchtkörper können wenige Zentimeter groß sein und in einem höheren Alter eine Größe von 80 – 100 cm erreichen. Rein äußerlich betrachtet kann der Porling schnell mit anderen Pilzen verwechselt werden und daher ist größte Vorsicht geboten.

Ein Schwefelporling wächst auf einem beschädigtem Baum

Instagram: @adventure_the_unknown_sahhh

Ein Schwefelporling wächst auf einem beschädigtem Baum

Instagram: @nycfunguys

Wo wächst der Schwefelporling?

Vorwiegend wächst der Schwefelporling an abgestorbenen oder stark geschwächten Bäumen. Diese Bäume zersetzt der Pilz und ernährt sich von ihnen. Hier liegt auch die Gefahr für geschwächte Bäume, welche durch den Pilzbefall weiter geschwächt werden, bis sie im Laufe der Jahre das zeitliche segnen wird.

Ein Schwefelporling auf einem abgestorbenen Baumstamm

Instagram: @christopherbonis

Der Schwefelporling bevorzugt das typische Klima in dicht bewachsenen Wälder. Eine hohe Luftfeuchtigkeit mit viel Schatten in mäßigem Wind sind ideale Voraussetzung für die Vermehrung der Pilze.

Viele orangene Schwefelporlinge, welche auf einem abgesägten Baumstamm wachsen

Instagram: @itsmacmcguire

Ist der Schwefelporling essbar?

Ja grundsätzlich ist der Schwefelporling essbar, jedoch sollte er nicht selbst gesammelt werden. Da der Schwefelporling sich über das abgestorbene Pflanzengewebe andere Bäume ernährt, treten auch die Giftstoffe dieser Bäume in den Pilz und machen ihn ungenießbar und giftig.

Generell gilt, wenn du dir nicht zu 100 % sicher bist, ob es sich um einen essbaren Pilz oder handelt oder nicht, dann verzehre ihn in keinem Falle! Stammen die Pilze nicht aus einer Zucht, können sie unter den unterschiedlichsten Bedingungen Giftstoffe produzieren oder aufnehmen.

Ein Schwefelporling auf einem abgestorbenen Baumstamm

Instagram: @christopherbonis

Gemeiner Schwefelporling - Nicht verwechseln - Essbar?