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  • Kai 

Ein Pilzbefall bei der Monstera – So wirst du Pilze wieder los

Die Monstera ist nicht nur wegen ihrer beeindruckenden Blätter beliebt, sondern auch aufgrund ihrer robusten Natur. Doch auch sie ist nicht vor Pilzbefall gefeit. Ob Augenfleckenkrankheit, Wurzelfäule oder andere unerwünschte Gäste, jede dieser Pilzerkrankungen kann deine Pflanze erheblich schwächen.

Ein großes Monsterablatt, welches von einem Pilz befallen ist
[@tanyki88]/Depositphotos.com

Welche Pilze befallen die Monstera?

Monstera-Pflanzen können von verschiedenen Pilzarten befallen werden, die unterschiedliche Krankheitsbilder verursachen. Zu den häufigsten Pilzerkrankungen gehört die Augenfleckenkrankheit, sowie die Wurzelfäule. Letzteres führt kann schnell zu einem Problem werden. Pilze, welche einfach aus der Erde herauswachsen tun deiner Monstera nichts, sind jedoch ein Warnzeichen dafür die Bewässerung anzupassen.

  • Blattfleckenkrankheiten / Augenfleckenkrankheit: Ascochyta verursacht ebenfalls Blattfleckenkrankheiten, wobei die Flecken oft von gelben Ringen umgeben sind. Ein starker Befall kann dazu führen, dass die Blätter vollständig absterben. Spilocaea oleagina, der Erreger des Olivenblattfalls, kann auch Monstera befallen und ähnliche Symptome wie bei Olivenbäumen hervorrufen, einschließlich schwarzer Flecken auf den Blättern und vorzeitigem Blattfall.
  • Wurzelfäule: Neben diesen Blattkrankheiten ist Wurzelfäule eine häufige und ernsthafte Erkrankung bei Monstera, die durch bodenbürtige Pilze verursacht wird. Phytophthora, Pythium und Rhizoctonia sind typische Erreger, die in der Erde wachsen und die Wurzeln angreifen.

Augefleckenkrankheit

Die Augenfleckenkrankheit bei der Monstera zeigt sich durch gelb, braune Flecken auf den Blättern, die eine charakteristische helle Umrandung haben. Im fortgeschrittenen Stadium breiten sich diese Flecken von den Blättern auf die Stängel aus. Die Verbreitung der Augenfleckenkrankheit tritt häufig im Frühling oder frühen Sommer auf, wenn die Monstera aus ihrer Ruhephase erwacht. Hohe Luftfeuchtigkeit und schlechte Luftzirkulation begünstigen das Wachstum der Pilze und fördern deren Ausbreitung.

Zur Behandlung der Augenfleckenkrankheit solltest du die betroffene Monstera von anderen Pflanzen isolieren, um eine weitere Verbreitung der Pilzsporen zu verhindern. Schneide alle Blätter ab, die sichtbare Anzeichen der Krankheit zeigen, und entsorge diese im Hausmüll. Reinige und desinfiziere alle Werkzeuge, die du zum Schneiden verwendet hast, um die Verbreitung der Pilzsporen zu verhindern. Stelle sicher, dass die Monstera an einem Standort mit guter Luftzirkulation steht, und senke die Luftfeuchtigkeit im Raum, um ein günstiges Umfeld für die Pilzsporen zu vermeiden.

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Wurzelfäule

Wurzelfäule bei der Monstera äußert sich durch braune, muffig riechende Wurzeln. Die Wurzeln verlieren ihre gesunde weiße oder hellbraune Farbe und nehmen einen dunklen, verrotteten Zustand an. Ein unangenehmer Geruch ist ein klares Zeichen für Fäulnis. Die Hauptursache für Wurzelfäule ist zu nasser Boden. Wenn die Monstera über einen längeren Zeitraum in zu feuchter Erde steht, schafft dies ideale Bedingungen für Pilzerreger, die sich schnell verbreiten und die Wurzeln angreifen.

Die Behandlung von Wurzelfäule erfordert eine sorgfältige und gründliche Vorgehensweise, damit die Monstera überleben kann. Daher haben wir einen separaten, detaillierten Beitrag zur Bekämpfung der Wurzelfäule erstellt, der alle notwendigen Schritte und Maßnahmen ausführlich beschreibt.

Pilze wachsen in der Erde

Sichtbare Pilzansammlungen auf der Erdoberfläche sind ein Zeichen für Pilzbefall. Diese Pilze sind meist nicht sofort problematisch für die Monstera, sind aber Anzeichen für eine schlechte Pflege. Pilzbefall entsteht häufig durch alte oder kontaminierte Erde, die lange nicht gewechselt wurde oder bereits Sporen enthielt. Zu feuchte Bedingungen fördern das Wachstum und die Verbreitung der Pilze. Daher ist es wichtig, die Erde regelmäßig zu erneuern und für gute Belüftung sowie angemessene Bewässerung zu sorgen.

Hebe den Untertopf an und überprüfe, ob sich am Topfboden Wasser angesammelt hat. Ein schwerer Topf und sichtbares Wasser im Untersetzer sind Indikatoren für Staunässe. Trage Handschuhe, um direkten Kontakt mit den Pilzen zu vermeiden. Entferne die sichtbaren Pilzansammlungen von der Erdoberfläche und entsorge sie im Hausmüll. Lass die Erde gründlich abtrocknen, bevor du erneut gießt. Achte darauf, dass die oberste Erdschicht zwischen den Bewässerungen trocknet, um ein feuchtes Umfeld für Pilze zu vermeiden.

Ein Pilzbefall bei der Monstera - Einfache Fehler vermeiden